Vorschultraining

Die Grundidee des Vorschultrainings ist die gezielte Vorbereitung auf den schulischen Alltag und eine Grundlage für eine positive Lernentwicklung und einen erfolgreichen Schulstart zu schaffen. Die Kinder werden an Lern- und Unterrichtsformen herangeführt. Sprachliche und mathematische Vorläuferfähigkeiten, sowie Graphomotorik, Ausdauer und Konzentration werden geschult. Schulische Inhalte werden dabei nicht vorweg genommen. Die Förderung erfolgt auf spielerischer Ebene und bezieht Bewegungs-, Konzentrations- und Entspannungsübungen mit ein.

Lernschwierigkeiten - 
und jetzt??

Kinder lernen in der Regel gerne und sie tun das meistens mit viel Spaß, Neugier, Kreativität und Selbstbewusstsein. In der Schule kommen jedoch nicht alle Kinder mit der Vermittlung des Unterrichtsstoffes gleich gut zurecht, auch wenn die Lehrkraft gut differenziert.  So, wie jedes Kind sich unterschiedlich entwickelt, lernt jedes Kind anders. Nicht jede Lernmethode ist für jedes Kind gleich gut. Bereitet ein Fach Schwierigkeiten, wird die Freude am Lernen weniger und die Lerninhalte werden nur noch teilweise oder gar nicht bewältigt. Die Motivation lässt nach, die Kinder werden unkonzentriert, Hausaufgaben werden zur Zerreißprobe, sie können das Lernen verweigern, werden verhaltensauffällig oder sie träumen viel. 

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wichtig zu wissen: Lernprobleme stellen eine Schwäche in einem bestimmten Bereich da und definieren nicht die Gesamtfähigkeiten oder das Potenzial des Kindes. Jedes Kind hat viele andere Talente und Stärken, die gefördert werden können.Mit einem individuellen Förderplan, den richtigen Strategien und Hilfsmitteln können die Kinder ihre Fähigkeiten verbessern. 

Die Inanspruchnahme von Lernunterstützungen kann schon in der Grundschule sinnvoll sein. Ein "zu früh" gibt es nicht. Immerhin werden schon in der Grundschule die Grundlagen für die mathematischen und sprachlichen Themenbereiche geschaffen. Wenn hier schon im Alter zwischen sechs und zehn Jahren Wissenslücken gefüllt werden können - umso besser! Je länger man wartet, um so komplexer werden oft die Probleme.

Nachfolgend finden Sie unsere Angebote

Lerntraining ist keine Nachhilfe!

Für ein Lerntraining ist keine Diagnose nötig!

Nachhilfe ist eine Form der Unterstützung die sich darauf konzentriert, Schülern zu helfen den aktuellen Stoff besser zu verstehen. Sie zielt darauf ab, kurzfristige Ziele zu erreichen und sie hat die unmittelbare Leistungssteigerung des Schülers als wünschenswertes Ergebnis.

Ein Lerntraining hingegen ist ein umfassender Ansatz, der sich auf die individuellen Lernbedürfnisse- und unterschiede des Schülers konzentriert. Viele Auffälligkeiten und Schwierigkeiten beim Lernen lassen sich nicht auf diagnostizierte Lernstörungen zurückführen. Sie benötigen jedoch in jedem Fall ein Eingehen auf die den Schwierigkeiten zugrundeliegenden Ursachen mit dem Ziel, grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzubauen, um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen.

In meinen Lerntrainingsstunden

  •  biete ich individuell auf das Kind abgestimmte Fördereinheiten an
  • zeige ich dem Kind, dass Lernen (wieder) Spaß machen kann
  • wird Lernen zur spannenden, lustigen Reise (Lernen in Bewegung)
  • trainiert das Kind abwechslungsreich und lernt Lernstrategien kennen
  • probieren wir Dinge aus die helfen sich zu Konzentrieren

Im Lerntraining arbeitet man symptomorientiert und zwar da, wo das Kind zum aktuellen Zeitpunkt steht. Das kann auch die Erarbeitung des Zahlenraums bis 10 oder 20 sein, obwohl das Kind in der Schule schon im 100er Bereich versucht Fuß zu fassen. Oder man geht zurück zur Buchstaben-Lautverbindung, obowhl das Kind eigentlich schon kurze Sätze schreiben sollte. Wichtig ist, dass das Kind die Grundlagen und Strukturen gut verstanden und verinnerlicht hat, damit man auf einem guten Fundament aufbauen kann. Ergänzt wird das Training durch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsübungen und bei Bedarf auch durch Sinneswahrnehmungsübungen.

Legasthenie- und Dyskalkulietraining

Ist eine Legasthenie-, Lese-Rechtschreibschwäche- oder Dyskalkulie diagnostiziert, können gezielte Trainingsmaßnahmen helfen, die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen des Kindes zu stärken. Eine Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie kann bei normaler, sowie überdurchschnittlicher Intelligenz auftreten, man spricht von einer Teilleistungsstörung.

Die Ursachen für diese Lernstörungen sind komplex und vielschichtig. Durch mehrere zusammenspielende Einflüsse und Voraussetzungen entstehen Probleme beim Lernen. Wir erlernen das Schreiben, Lesen und Rechnen durch verschiedene Zugangswege. Anhand von Optik, Akustik und Raumwahrnehmung wird Wissen aufgenommen und somit gelernt. Bei Kindern mit Legasthenie (Leserechtschreib-Schwäche) oder Dyskalkulie sind teilweise Sinneswahrnehmungen nicht ausreichend ausgebildet und damit different, so dass eine Unaufmerksamkeit und daraus resultierende Wahrnehmungsfehler entstehen.

Ein Legasthenie (Leserechtschreib) oder Dyskalkulietraining besteht daher immer aus:

  • Aufmerksamkeits/Konzentrationsübung
  • Funktionsübung im Bereich optischer Wahrnehmung, akustischer Wahrnehmung oder Raumwahrnehmung
  • individuelle Symtomübungen, die auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt sind. Durch gezielte Übungen, Spiele und visuelle Hilfsmittel werden Lerninhalte anschaulich vermittelt.

Denn reines Lernen an der Thematik ist nicht ausreichend, auch die individuellen differenten Sinneswahrnehmungen müssen zwingend geschult werden. Ausgangspunkt für jedes Training ist die aktuelle Stufe des Lese- Schreib- oder Rechenerwerbs. Zentrale Frage ist immer: wo hat das Kind Schwierigkeiten?

Dauer des Trainings

Bei meinen Trainings handelt es sich um Einzeltrainings über jeweils 45 Minuten. Und eins vorweg, es gibt nicht DIE eine Lösung. 

Die Problematiken sind bei jedem Kind anders. Bei einigen Kindern sind es ganz konkrete Informationen, die ihnen fehlen, um den nächsten Schritt gehen zu können. Bei anderen Kindern haben sich bereits so viele Fehler verfestigt, dass diese erst einmal aufgearbeitet werden müssen. 

In der Schule ist das oft nicht möglich, hier im Training kann man auch 20x die selbe Frage stellen und bekommt immer eine Antwort. Im Training gibt es die Möglichkeiten, die Zeit und die Ressourcen sich einem Thema so lange zu widmen, bis es verstanden ist. 

Darum gibt es auch vorab nie eine genaue Prognose über die eventuell notwendige Dauer des Trainings. Im Ausgleich kann der Vertrag mit einer Kündingungsfrist von 2 Wochen aufgelöst werden.

Was können Sie als Eltern tun?

  • Kommunikation mit Schule/Lehrkraft und Trainerin
  • Geduld und Verständnis für ihr Kind.
  • Auch kleine Erfolge sehen und feiern.
  • Lerninhalte in den Alltag integrieren, z.B. beim gemeinsamen Backen kann man lesen und rechnen üben. Die Postkarte aus dem Urlaub bietet einen Schreibanlass usw.
  • (Gesellschafts-) Spiele und Aktivitäten
  • Emotionale Unterstützung

Besonders wichtig:

HILFE suchen - um sich, ihr Kind und die Familie zu entlasten.

Das haben Sie schon getan wenn Sie dies lesen.

© Copyright. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.